26

Panzerschokolade

Mit Pervitin killen
als stahlblonder Stern.
Triumph der Pillen
beim Wunder von Bern.

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4 Gedanken zu „26

  1. schön, dear summacumlaude! Es gibt ja die Geschichte von Stevie Wonder (den ich unendlich verehre), der, als ihm in einer Talk-Show jemand vorgestellt wurde, sagte: „ahh, you must be the doctor“. Er machte keinen Hehl daraus, dass er immer noch hoffte, irgendwie, durch irgendwen würde ihm das Augenlicht gegeben werden können. Damit will ich sagen: Nur weil Du Arzt bist, erwarte ich von Dir keinerlei Heilung. Ich darf Dir aber versichern, dass ich nach über einer Woche zum ersten Mal nicht nur schmunzelte, sondern frohgemut-herzhaft lachte. Danke für diesen schönen Moment.

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    • Das Rezept gegen den gesellschaftlichen Wahn hielte ich gerne in den Händen – ein dauerhaft großer Absatzmarkt wäre mir sicher. Nach Ablauf des Patentschutzes wäre ich ein reicher Mann… aber Du sagst es selbst: DAS kann ich nicht heilen. Das kann keiner heilen.
      Weiterhin gilt: Wenn man keine Arzneien hat, hilft ja manchmal Lachen weiter. Ich fürchte aber, dass das nicht für das pervitinenthemmte Wüten der deutschen Soldateska im zweiten Weltkrieg gilt. Da bleibt nur das Erschauern vor den pharmakologisch getriggerten Möglichkeiten zweibeinigen Daseins und in der Folge die historisch begründete Melancholie als Antwort auf die „Welt“….

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  2. Pingback: ENDE | summacumlaude

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