The 140 characters-rap

Klampfenspiel mit Sohn – erster Versuch

Am                                 Dm
I explain the world in 140 signs!
Am                             G
One thing is clear: The world is mine
Am                             Dm
the whole world is under my thumb!
G                                      Am
That is my truth! says Donald J Trump.

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4 Gedanken zu „The 140 characters-rap

  1. Wie am hoffentlich brauchbar* angezeigten Notentext ersichtlich, habe ich mir erlaubt, ein kleines Melodiechen beizusteuern:

    Durch die Worte „under my thumb“ fiel es mir allerdings schwer, nicht an den gleichlauten Stones-Titel zu denken. Folglich hatte ich sofort die Betonungen auf 2 und 4, und war, ich konnte dagegen einfach nichts mehr machen, im Reggae-Rhythmus bei c.a. 120 1/4 min, also eher langsam. Für das irreführende Wort-Tonverhältnis, sofern es diesen Namen überhaupt verdient, ist also das „under my thumb“ verantwortlich.

    *ansonsten bei ZiggScan´n Pics zu bewundern.

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    • Und die Chordfolge: a-a-d-d-a-a-C-C / a-a-d-d-G-G-a-a! Was ist davon zu halten? a-moll und c-Dur sind ja Paralleltonarten. Aber das ist das Nie-Wo eines Klampfers und das ist, was mich und die Musik betrifft, schon sehr hoch gegriffen.

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  2. auf G zu bleiben hat ein bisschen etwas „episches“. will sagen, die(selbe) Geschichte wird weitererzählt, gut geeignet für Aufzählungen. harmonisch passiert fast gar nichts, könnte etwas „banal“ klingen. ich fand das erste G beim ersten Spielen aber eigentlich ok. bremst aber etwas den Text aus (nicht zuletzt aber ja auch das Melodiechen).

    auf C zu gehen, passt vielleicht besser zum Klampfengeschrammel (ich weiß, manchmal muss das einfach sein, führt kein Weg dran vorbei!). Allerdings würde ich dann vorschlagen: a-a-d-d-a-a-c-G ! Denn in der Melodie, an die ich mich jetzt schon gewöhnt habe, kommt das h. Du hättest die typische Schwebung des C-Major-Vierklanges (c-e-g-h), etwas sphärisch-melancholisch. passt aber nicht zum Text. die Progression Am – C-dur mag ich eigentlich nicht so. hier aber ganz gut passend zum textlichen „highlight“ – the world is mine!

    wir sind im „Schrammelmodus“, ok? dann noch ein Vorschlag:

    a-a-d-d-a-a-c-G / a-a-d-d-G-G-G-a

    durchs dreimalige G am Schluss wird die Spannung noch einmal etwas gesteigert/hinausgezögert. wir hätten auch noch mal etwas wie einen „Schlusspunkt“. da kann man auch schon mal das Tempo hochtreiben – einfach ausprobieren, ob der schnelle C-G-Wechsel nicht doch etwas zu sehr nach Schrammelgitarre klingt – 😉

    anders herum: vielleicht bin ich auch durch die erste Idee zum Reggae-Modus verleitet worden. die „G-Version“ ist einfach etwas monotoner, „versteinert“-tranceartig und symmetrischer. (und ich nehme dann Barré-Akkorde, lassen sich besser rhythmisch akzentuieren.) das G klingt für mich eher „schwer“. die Frage wäre, ob man diesen „aufstrebenden“ Effekt von Am-C-dur haben will, der für mich immer etwas „billig“ zu haben ist. – auf jeden Fall würde ich der Tonika (Am) am Schluss den ganzen Takt gönnen. würde für mich eher stilgetreu klingen. erst das „schwere“ G, dann ganz unspektakulär, nicht einmal groß tonal gedacht, zurück nach Hause in die gemütliche Molltonika ! dreimal G hätte zu sehr Liedcharakter. auf Dauer könnte auch der „hektische“ C-G-Wechsel in Takt 4 etwas nerven. fürn Gesang also möglw. den C-G-Wechsel verwenden, für Improvisationen die Ur-Version. (den C-G-Wechsel dann als Zeichen, dass es mit Singen weitergeht, oder was auch immer es an Arragement-Ideen gibt …)

    ich schwanke also. weniger ist manchmal mehr.

    schönes Wochenende ! ziggev

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