Aus Paselkes Nachlass 3/Aufklärung

Eine auf ebay ersteigerte, analoge Spiegelreflexkamera enthielt noch einen alten Film, der in zeitlich und örtlich zunächst unbestimmbarer Vergangenheit belichtet worden war, dann aber in dieser Kamera offenbar vergessen wurde. Sofort kam es zum Plotdurchtritt durch Paselkes Kopf: Wie dieser Film nach seiner Entwicklung einen 20 Jahre lang ungelösten Mord aufklärt. Aus dem Dunkel des fotografierten Augenblicks zum Licht. Enlightenment.
Die Kamera gehörte nämlich – gemäß Plot – dem Opfer und zeigt sequentiell Tat und Täter.
Das eigentliche Rätsel, das der Protagonist zu lösen hat, ist die Frage, warum der Film einerseits nicht vernichtet, und andererseits nicht entwickelt wurde. Obwohl er den Täter problemlos überführt auch 20 Jahre nach der Tat.
Also: Wer hatte einerseits ein Interesse daran, das Beweismittel in Händen zu behalten und andererseits keines, es scharf zu machen?

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